Wir glauben

An Gott den Vater, von dem alle Dinge sind.

„Der Herr, unser Gott, ist ein Herr; und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstand und aus deiner ganzen Kraft!“ Markus 12:29.30; „…so ist doch für uns ein Gott, der Vater, von dem alle Dinge sind und wir auf ihn hin…“ 1. Korinther 8:6

An Gottes Sohn – Jesus Christus, durch den alle Dinge sind.

„…ein Herr, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.“ 1 Korinther 8:6; „Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung. Denn in ihm ist alles in den Himmeln und auf der Erde geschaffen worden, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Gewalten oder Mächte: alles ist durch ihn und zu ihm hin geschaffen; und er ist vor allem, und alles besteht durch ihn.“ Kolosser 1:15-17

An den Heiligen Geist, der zu Pfingsten gesandt wurde.

„Und sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt…“ Apostelgeschichte 2:4

An die zwei Gnadenwerke Gottes:

a) Die Vergebung der Sünden durch Buße und Rechtfertigung durch das Blut Jesu Christi aus Glauben

„Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt.“ 1. Johannes 1:9; „Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus.“ Römer 5:1

b) Die Heiligung durch den Heiligen Geist.

„Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist; und ihr werdet meine Zeugen sein…“ Apostelgeschichte 1:8; „…damit das Opfer der Nationen angenehm werde, geheiligt durch den Heiligen Geist.“ Römer 15:16; „Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, nachdem ihr gläubig geworden seid?“ Apostelgeschichte 19:2 „Jagt dem Frieden mit allen nach und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn schauen wird…“ Hebräer 12:14

An ein sündenfreies Leben und eine Reinigung von allen angeborenen Sünden.

„Jeder, der in ihm bleibt, sündigt nicht; jeder, der sündigt, hat ihn nicht gesehen noch ihn erkannt.“ 1 Johannes 3:6; „…und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.“ 1. Johannes 1:9

An die Verordnungen der Bibel für die Kinder Gottes:

a) Die Taufe durch Untertauchen im Wasser.

„Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ Matthäus 28:19; „So sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod…“ Römer 6:4

b) Das Abendmahl zum Gedenken an den Tod des Herrn.

„Und er nahm Brot, dankte, brach und gab es ihnen und sprach: Dies ist mein Leib, der für euch gegeben wird. Dies tut zu meinem Gedächtnis!“ Lukas 22:19

c) Die Fußwaschung

„Wenn nun ich, der Herr und der Lehrer, eure Füße gewaschen habe, so seid auch ihr schuldig, einander die Füße zu waschen.“ Johannes 13:14

Dass im Wandel und in der Lehre das Wort Gottes maßgebend sein muss; es darf nichts hinzugefügt, entfernt oder verändert werden.

„Ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in diesem Buch geschrieben sind; und wenn jemand von den Worten des Buches dieser Weissagung wegnimmt, so wird Gott seinen Teil wegnehmen von dem Baum des Lebens und aus der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben ist.“ Offenbarung 22:18.19

Dass der Herr noch heute, als eine Antwort auf das glaubensvolle Gebet, Krankenheilungen und Wunder wirken kann nach Seinem Wohlgefallen.

„Heilt Kranke, weckt Tote auf, reinigt Aussätzige, treibt Dämonen aus!“ Matthäus 10:8 „Ist jemand krank unter euch? Er rufe die Ältesten der Gemeinde zu sich, und sie mögen über ihm beten… Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten…“ Jakobus 5:14.15

Dass sich die Versammlung nur mit der in der Bibel erwähnten Bezeichnung „Gemeinde Gottes“ nennen kann.

„…an die Gemeinde Gottes, die in Korinth ist…“ 1. Korinther 1:2; 1.Korinther 10:32; Galater 1:13; 1.Timotheus 3:15

Dass Kinder Gottes Bürger und Erben des Reiches Gottes sind, in dem Christus das Haupt der Gemeinde ist. Kein Mensch als Amtsträger darf diese Stellung beanspruchen. Da diese Organisation geistlicher Art ist, ist es unmöglich, Christus als Haupt anzugehören und gleichzeitig einem/r politischen oder religiösen Verein/Organisation mit einem gewählten Vorstand/Komitee.

„Da sprach Pilatus zu ihm: Also bist du doch ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, daß ich ein König bin. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen…“ Johannes 18:37; „…wie auch der Christus das Haupt der Gemeinde ist…“ Epheser 5:23; „Jesus antwortete: Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ Johannes 18:36; „Das Reich Gottes kommt nicht so, daß man es beobachten könnte…“ Lukas 17:20

Dass keine Mitgliedschaft geführt werden darf, weil die Namen der Kinder Gottes im Buch des Lebens stehen.

„Und ich sah die Toten, die Großen und die Kleinen, vor dem Thron stehen, und Bücher wurden geöffnet; und ein anderes Buch wurde geöffnet, welches das des Lebens ist. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben war, nach ihren Werken. “ Offenbarung 20:12

Dass finanzielle Bedürfnisse nicht durch „Steuern“ oder den „Zehnten“ gedeckt werden dürfen, sondern nur durch freie Spenden. Hierbei muss das Prinzip der Bibel befolgt werden: „Die linke Hand soll nicht wissen, was die Rechte tut.“

„Wenn du aber Almosen gibst, so soll deine Linke nicht wissen, was deine Rechte tut…“ Matthäus 6,3; „An jedem ersten Tag der Woche lege ein jeder von euch bei sich etwas zurück und sammle an, so viel ihm möglich ist….“ 1. Korinther 16:2 (Luther 1984)

Dass alle durch Christus erlösten und im Gehorsam zu Gott gebliebenen Seelen unsere Brüder und Schwestern sind, ungeachtet jeglicher Nationalität oder gesellschaftlicher Stellung, in welchen religiösen Versammlungen sie sich auch befinden. Wir raten ihnen, die unbiblischen Versammlungen zu verlassen und biblische Ortsgemeinden zu gründen. Kinder Gottes sollten keine Gemeinschaft mit religiösen Bewegungen, Versammlungen oder Vereinigungen haben, die im Wandel und in der Lehre das Wort Gottes verändern.

„Denn wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.“ Matthäus 12:50; „Jeder, der weitergeht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn.“ 2 Johannes 9; „Ich ermahne euch aber, Brüder, dass ihr achthabt auf die, welche entgegen der Lehre, die ihr gelernt habt, Parteiungen und Ärgernisse anrichten, und wendet euch von ihnen ab! Denn solche dienen nicht unserem Herrn Christus, sondern ihrem eigenen Bauch, und durch süße Worte und schöne Reden verführen sie die Herzen der Arglosen.“ Römer 16:17.18; 2. Korinther 6:14-18

Dass das Teilnehmen an Veranstaltungen, sowie das Anschauen von Videofilmen oder Computerspielen, die das Übertreten der Gebote Gottes verharmlosen oder verherrlichen (wie z.B. Unglaube, Gewalt, Ehebruch, Ungehorsam den Eltern oder der Regierung gegenüber, Geiz, Homosexualität, Untreue u.v.m.) für das geistliche Leben schädlich sind.

„Offenbar aber sind die Werke des Fleisches; es sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Hader, Eifersucht, Zornausbrüche, Selbstsüchteleien, Zwistigkeiten, Parteiungen, Neidereien, Trinkgelage, Völlereien und dergleichen. Von diesen sage ich euch im voraus, so wie ich vorher sagte, daß die, die so etwas tun, das Reich Gottes nicht erben werden. Galater 5:19-21; „Oder wißt ihr nicht, daß Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Irrt euch nicht! Weder Unzüchtige noch Götzendiener, noch Ehebrecher, noch Lustknaben, noch Knabenschänder, noch Diebe, noch Habsüchtige, noch Trunkenbolde, noch Lästerer, noch Räuber werden das Reich Gottes erben.“ 1. Korinther 6:9-10

Dass ein Christ an keinen Zeremonien teilnehmen und keine Gegenstände in seinem Haus haben sollte, die aus der okkulten Szene stammen (z.B. Magie, Haloween, Hexen, Karneval, Gespenster, Spruchformeln u.v.m.), da sie von Gott verboten sind.

„Zahlreiche aber von denen, die Zauberei getrieben hatten, trugen die Bücher zusammen und verbrannten sie vor allen…“ Apostelgeschichte 19:19; „Es soll unter dir niemand gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen läßt, keiner, der Wahrsagerei treibt, kein Zauberer oder Beschwörer oder Magier oder Bannsprecher oder Totenbeschwörer oder Wahrsager oder der die Toten befragt. Denn ein Greuel für den HERRN ist jeder, der diese Dinge tut. Und um dieser Greuel willen treibt der HERR, dein Gott, sie vor dir aus.“ 5. Mose 18:10-12

Dass es einem Christen nicht zusteht, mit der Mode der Welt zu gehen und Schmuck zu tragen. Die Haare der Frauen sollten lang und einfach zusammengesteckt sein (keine Dauerwelle, Tönung...). Die Kleidung sollte geschlechtsdifferenziert, einfach, keusch und ordentlich sein.

„…denn alles, was in der Welt ist, die Begierde des Fleisches und die Begierde der Augen und der Hochmut des Lebens, ist nicht vom Vater, sondern ist von der Welt.“ 1. Johannes 2:16; „Euer Schmuck sei nicht der äußerliche durch Flechten der Haare und Umhängen von Gold oder Anziehen von Kleidern…“ 1. Petr. 3:3; „…ebenso, daß auch die Frauen sich in würdiger Haltung mit Schamhaftigkeit und Sittsamkeit schmücken, nicht mit Haarflechten und Gold oder Perlen oder kostbarer Kleidung, sondern mit dem, was Frauen geziemt, die sich zur Gottesfurcht bekennen, durch gute Werke.“ 1. Timotheus 2:9-10; „Und lehrt euch nicht selbst die Natur, daß, wenn ein Mann langes Haar hat, es eine Schande für ihn ist, wenn aber eine Frau langes Haar hat, es eine Ehre für sie ist? Denn das Haar ist ihr anstatt eines Schleiers gegeben.“ 1. Korinther 11:14-15; „Männerzeug darf nicht auf einer Frau sein, und ein Mann darf nicht das Gewand einer Frau anziehen. Denn jeder, der dieses tut, ist ein Greuel für den HERRN, deinen Gott.“ 5. Mose 22:5

Dass jede/r berechtigt ist, in der Versammlung ein Zeugnis, ein Lied, eine Ermahnung u.s.w. zur Ehre Gottes darzubringen. Predigen hingegen sollte nicht jeder.

„Deshalb ermahnt einander und erbaut einer den anderen, wie ihr auch tut!“ 1. Thess. 5:11; „Denn dem einen wird durch den Geist das Wort der Weisheit gegeben, einem anderen aber das Wort der Erkenntnis nach demselben Geist…“ 1. Korinther 12:8; „Werdet nicht viele Lehrer, meine Brüder, da ihr wißt, daß wir ein schwereres Urteil empfangen werden!“ Jakobus 3:1

Dass jede Obrigkeit von Gott ist und die Kinder Gottes der Regierung untertan sein sollen. Wenn von einem Christen jedoch verlangt wird, gegen das Wort Gottes zu handeln, muss Gott mehr Gehorsam geleistet werden als den Menschen.

„…Jede Seele unterwerfe sich den übergeordneten staatlichen Mächten! Römer 13:1; Titus 3:1 „Ordnet euch aller menschlichen Einrichtung unter um des Herrn willen…“ 1 Petrus 2:13; „Petrus und die Apostel aber antworteten und sprachen: Man muss Gott mehr gehorchen als Menschen.“ Apostelgeschichte 5:29

An ein zukünftiges Weltgericht bei dem zweitem Kommen Jesu Christi, mit dem auch zugleich das Ende der Welt stattfinden wird. Die einen werden sich dann an dem Ort der ewigen Freude, die andere an dem Ort der ewigen Qual befinden.

„Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen, und vor ihm werden versammelt werden alle Nationen, und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirte die Schafe von den Böcken scheidet. Und diese werden hingehen zur ewigen Strafe, die Gerechten aber in das ewige Leben.“ Matthäus 25:31.32.46; 2. Petrus 3:10; Offenbarung 20:11-15

Auf dieser und nachfolgender Seiten angeführte Schriftstellen stammen – wenn nicht anders angegeben – aus der Elberfelder Bibel (rev. Fassung).